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Allein ein Ahnenritual durchführen

Wenn Ahnen dich ansprechen, du dich aber nicht für eine Repräsentation entscheidest oder wenn die Kosten eine Rolle spielen, kannst du dich dafür entscheiden, eine Generationenaufstellung nur mit Einfühlen durchzuführen. Dieses Ritual kannst du für dich selbst durchführen, ohne dass jemand dabei ist. Wenn du es selbst durchführst und Zeit dafür hast, kannst du dieses Ritual mit viermal 30 Generationen durchführen.

Wenn du es zusammen mit mir durchführen möchtest, machen wir diese Aufstellung für zehn Generationen von vier Ahnenlinien bei mir in Doesburg. Dafür zahlst du 20,00 €. Du fühlst zuerst einen Stein ein, und wenn du möchtest, kann ich diesen Stein anschließend auch einfühlen. Es gibt keine Repräsentation der Ahnen, da hierfür eine Begleitung erforderlich ist.

Diese Aufstellung sieht wieder anders aus als die Aufstellungen aus dem vorherigen Abschnitt. In der Erklärung gehe ich von einer Aufstellung mit 10 Generationen aus. Du legst eine Ahnenlinie aus zehn Steinen. Für diese Linie werden alle Schritte durchlaufen, bis hin zum Entlassen und Einsammeln der Steine. Danach legt man die zweite Ahnenlinie, mit der man dasselbe macht. Ebenso die dritte und vierte Ahnenlinie. In diesem Ritual werden alle Steine in der Reihenfolge, in der sie gelegt wurden, gefühlt. Auch hier gelten die zehn Schritte, nur die Repräsentation entfällt. Dieses Ritual nimmt man nicht auf, sondern man macht sich Notizen über das, was man wahrgenommen hat.

Auch diese rituelle Ahnen Aufstellung bietet eine gute Möglichkeit, eine stärkere Verbindung zu deinen Vorfahren herzustellen und ihren positiven Einfluss auf dein Leben zu verstärken.

Wichtig ist auch hier, eine Zwischenzeit zwischen dem Zeitpunkt, an dem du die Aufstellung und die Fragen, die du den Vorfahren stellst, fertiggestellt hast, und dem Ritual selbst einzulegen. Nimm dir dafür auf jeden Fall eine Woche Zeit.

In einem Abschnitt mit meinen eigenen Erfahrungen beim Einfühlen in meine Ahnen-Generationen habe ich angegeben, dass ich regelmäßig nichts bei einem Steinchen wahrgenommen habe (im Fall: ‚Neugierige Vorfahren‘, unter der Überschrift ‚Was wirst du erleben?‘). Ich war mir bewusst, dass ich den Stein festhielt um mit ihm in Kontakt zu treten und dass dies eine Bedeutung hatte. Irgendwann spürte ich, dass keine neuen Informationen mehr in einer Ahnenlinie auftauchen würden, die ich bereits teilweise eingefühlt hatte. Dennoch fuhr ich fort, alle noch vorhandenen Steine einzufühlen, um mit jeder Generation in Kontakt zu treten und die Verbindung zu stärken. Andere, die das gleiche Ritual für ihre Vorfahren durchgeführt hatten, gaben hinterher an, dass sie sich dafür entschieden hatten, diese Steine nicht mehr ein zu fühlen. Auch das ist möglich.

Um auch diese Aufstellung gut umzusetzen, nenne ich hier die verschiedenen Schritte, die du dabei befolgst.

Die Schritte sind:

1. Einen Ort für das Ahnenritual auswählen;

2. Ein Symbol für dich selbst, ein Symbol für dein inneres Kind und Steine auswählen;

3. Fragen an die Ahnen vorbereiten;

4. Steine und Symbole legen;

5. Deine kurze Einführung;

6. In die Steine hineinfühlen;

7. Den Ahnen danken;

8. Die Steine entlassen;

9. Eine neue Ahnenlinie beginnen;

10. Einen Ort für die Ahnen schaffen und die Verbindung aufrechterhalten.

1. Einen Ort für das Ahnenritual auswählen

Du entscheidest dich, das Ritual bei dir zu Hause oder gemeinsam mit mir in Doesburg, die Niederlande, durchzuführen. Wenn du es bei dir zu Hause machst, wähle einen Ort und einen Zeitpunkt, an dem du ausreichend Zeit für dich hast. Schalte dein Telefon aus und sorge dafür, dass du nicht gestört wirst.

2. Symbol für dich selbst, symbol für dein inneres Kind und Steine auswählen

Du suchst etwas aus, das für dich selbst symbolisch ist, und etwas für dein inneres Kind. Du benötigst zehn Steine, wenn du zehn Generationen legen möchtest, und natürlich mehr, je mehr Generationen du in einer Ahnenlinie legen möchtest. In Doesburg legst du maximal zehn Generationen pro Ahnenlinie.

3. Fragen an die Vorfahren vorbereiten

Du bereitest deine Fragen an die Vorfahren vor. Siehe dazu das Format unter der Überschrift ‚Deine Fragen an die Vorfahren‘. Wenn du das Bedürfnis hast, wenn du beispielsweise bei bestimmten Fragen unsicher bist, kannst du mir deine Fragen auch vorab vorlegen. Dann schaue ich sie mir mit dir zusammen an.

Wenn du die gewünschte Aufstellung und die Fragen vorbereitet hast, solltest du eine Woche zwischen diesem Zeitpunkt und der Durchführung des Rituals verstreichen lassen. So können sich alle beteiligten Energien vorbereiten und bestimmte Dinge in dir bereits bearbeitet werden.

4. Steine und Symbole legen

Du legst die zehn Steine, beginnend mit der ersten Generation. Du legst das Symbol für das innere Kind auf die eine Seite von dir und das Symbol für dich selbst auf die andere Seite. Du sitzt auf einem Stuhl und schaust auf die Steine vor dir, wobei der erste Stein die erste Generation darstellt.

Das innere Kind wird durch das Symbol als Energie im Ritual repräsentiert. Damit geschieht nichts weiter. Ebenso geschieht nichts mit dem Symbol für dich selbst. Es steht für dich, wenn du aufstehst, um einen Stein ein zu fühlen, und dich kurz nicht an deinem Platz befindest.

Du musst beim Einfühlen nicht unbedingt zwischen den Steinen stehen können. Du kannst dich zum Einfühlen auch neben den Platz des Steins setzen. Dann stellst du den Stuhl in Richtung deiner Symbole.

Halte Stift und Papier bereit, um deine Erkenntnisse pro Generation aufzuschreiben.

5. Deine kurze Einführung

Wenn du ruhig sitzt und dich bereit fühlst, stellst du dich mit deinem Vornamen vor und lädst deine Vorfahren ein, anwesend zu sein. Du sagst ausdrücklich, ob es sich um deine Mutter oder deinen Vater handelt und ob es sich um seinen oder ihren Vater oder seine oder ihre Mutter (deinen Großvater oder deine Großmutter) handelt. Du heißt sie willkommen und stellst ihnen deine Fragen. Vielleicht hast du deine Einführung aufgeschrieben, oder du machst es lieber aus dem Kopf.

6. In die Steine hineinfühlen

Du beginnst damit, den ersten Stein einer Ahnenlinie einzufühlen, das ist deine Mutter oder dein Vater. Dann fühlst du deine Großmutter oder deinen Großvater ein, je nachdem, welche Ahnenlinie du gelegt hast. Du fühlst auch die anderen acht Generationen deiner Vorfahren ein. Eine kurze Wiederholung, wie du das machst:

Du nimmst einen Stein in die Hand, stellst dich oder setzt dich an diese Stelle, mit dem Gesicht zu deinen Symbolen, hältst den Stein in beiden Händen und deutest dem Vorfahren innerlich an, dass er oder sie willkommen ist. Dann fühlst du den Stein ein. Das bedeutet, dass du dich leer machst und schaust, was du erlebst. Vielleicht kommt eine bestimmte körperliche Empfindung in dir auf, ein Gedanke, ein Bild, ein Gefühl. Wenn du dir das noch nicht so recht vorstellen kannst oder davor zurückschreckst, kannst du den Stein auch einfach nur halten und dich mit deinem Herzen mit ihm verbinden, indem du den Vorfahren willkommen heißt und ihm kurz deine Aufmerksamkeit schenkst. Du legst den Stein zurück und schreibst deine Erkenntnisse, falls du welche hast, nach dem Einfühlen in einen Stein auf. Dann nimmst du den nächsten Stein und machst dasselbe.

7. Vorfahren danken

Wenn du mit einer Ahnenlinie fertig bist, dankst du diesen Vorfahren.

8. Die Steine entlassen

Du dankst auch den Steinen und entlässt sie aus ihrer Aufgabe. Das tust du, indem du deine Aufmerksamkeit auf die Steine richtest und dabei laut sagst: „Steine, danke, ihr seid jetzt wieder ganz normale Steine.”

9. Neue Ahnenlinie beginnen

Anschließend sammelst du die Steine ein und kannst sie neu legen.

Wenn du eine Ahnenlinie gehabt hast, legst du nun die andere Ahnenlinie desselben Elternteils. Du legst dann erneut einen Stein für deine Mutter oder deinen Vater und nimmst die andere Ahnenlinie. Beim Einfühlen springst du jedoch den Elternteil über, den du bereits einmal eingefühlt hast. Du beginnst also bei der zweiten Ahnenlinie mit deinem Großvater oder deiner Großmutter, die du noch nicht hattest. Und so weiter, bis du wieder mit allen zehn Generationen Kontakt aufgenommen hast. Danach bedankst du dich erneut bei den Ahnen, bedankst dich auch bei den Steinen, entlässt sie aus ihrer Aufgabe und sammelst sie wieder ein.

Du kannst dies für eine weitere Ahnenlinie wiederholen. Wenn du eine Ahnenlinie abgeschlossen hast, kannst du auch ein anderes Mal weitermachen.

10. Einen Platz für die Ahnen schaffen und die Verbindung aufrechterhalten

Damit der Kontakt gut nachwirken kann, ist es wichtig, dass du ihnen anschließend einen Platz in deinem Zuhause schaffst und dich regelmäßig mit ihnen verbindest, indem du an sie denkst.

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