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Zwei rituelle Aufstellungen

Als Grundlage verwende ich zwei verschiedene rituelle Ahnen Aufstellungen, die thematische und die allgemeine Ahnen Aufstellung. Eine thematische Ahnen Aufstellung eignet sich, wenn du ein bestimmtes Problem oder Thema hervorheben möchtest, das vor allem mit einer deiner vier Ahnenlinien verbunden ist. Bei der thematischen Ahnen Aufstellung wählen du vorher aus, welche der vier Ahnenlinien du aufstellen möchtest: die deiner Mutter und ihrer Mutter, die deiner Mutter und ihres Vaters, die deines Vaters und seiner Mutter oder die deines Vaters und seines Vaters. Wenn du kein spezifisches Thema für eine der vier Ahnenlinien hast, kannst du dich für die allgemeine Ahnen Aufstellung entscheiden. In der allgemeinen Ahnen Aufstellung legst du Steine für alle vier Ahnenlinien aus. Dann werden also alle vier Ahnenlinien aufgestellt.

Vielleicht ist es gut, sich sofort bewusst zu machen, dass bei der thematischen rituellen Ahnen Aufstellung nicht dein Thema aufgestellt wird, sondern das der Ahnen. Es ist und bleibt immer eine Ahnen Aufstellung. Vorfahren haben ihre eigenen Angelegenheiten, die sie mitteilen möchten. Du kannst ihnen dein Thema oder deine Fragen vorlegen, aber du kannst sie nicht um Rat fragen. Sie äußern sich zu ihrem eigenen Leben und entscheiden selbst, was sie von sich preisgeben. In den folgenden Texten findest du weitere Erläuterungen dazu.

Um allen beteiligten Energien Zeit zu geben, sich auf die Aufstellung vorzubereiten, ist es wünschenswert, dass die Wahl der rituellen Form zwei Wochen vor der Aufstellung feststeht. Deshalb teilst du mir spätestens zwei Wochen vor unserem Termin mit, welches Ritual du wünschst. Weiter unten sind unter der Überschrift 'Angepasste rituelle Ahnen Aufstellungen' noch weitere rituelle Formen aufgeführt.

Die thematische Ahnen Aufstellung

Die thematische Ahnen Aufstellung sieht wie folgt aus:

Du legst eine der vier Ahnenlinien.

Erste Generation, du wählst Mutter oder Vater: 1 Steinchen in der Mitte.

Zweite Generation, du wählst Großmutter oder Großvater: 1 Steinchen in der Mitte.

Dritte Generation, der eine und der andere Urgroßelternteil: 1 Stein in der Mitte, der andere links davon.

Vierte Generation, 3 Vorfahren aus dieser Linie: 1 Stein in der Mitte, der zweite Stein links davon, der dritte Stein rechts davon.

So weiter bis zur zehnten Generation.

Du legst die Steine so weit auseinander, dass du zwischen ihnen stehen kannst, wenn du einen Stein aufhebst, um ihn ein zu fühlen. Wenn du die Steine legst, beginnst du mit der ersten Generation und legst bis zur zehnten Generation in der angegebenen Reihenfolge: zuerst den mittleren Stein, dann den linken Stein und als dritten den rechten Stein.

Im Ritual des Aufhebens, Einfühlens und Repräsentierens der Steine wird mit den Steinen bis zur fünften Generation gearbeitet. Das reicht für die Verarbeitung aus. Die Generationen sechs bis zehn werden ebenfalls hinzugefügt. Es ist dann immer möglich, dass ein Vorfahre aus einer Generation besonders hervorsticht. Das wird sich dadurch zeigen, dass der erste Stein dieser Generation deine Aufmerksamkeit besonders auf sich zieht. Meistens wird das nicht der Fall sein, aber ihre ausdrückliche Darstellung in Steinen ist dennoch hilfreich.

Die Reihenfolge, in der die Steine gelegt werden, wird auch im Ritual beibehalten, damit die Vorfahren selbst wissen, in welcher Reihenfolge sie erscheinen. In der dritten Generation können beide Vorfahren nach vorne treten. Aus der vierten und fünften Generation kann nicht mehr jeder Vorfahr, der zu dieser Generation gehört, nach vorne treten, sondern nur noch maximal drei. Wir arbeiten mit maximal drei Steinen pro Generation, damit mehrere Vorfahren einer Generation die Möglichkeit haben, nach vorne zu treten, aber auch du die Möglichkeit hast, innerhalb von etwa zwei Stunden mehrere Generationen zu erleben. Welche Vorfahren sich zeigen, hängt davon ab, was du und sie jetzt brauchen und was sinnvoll sein kann.

Unten siehst du ein Foto davon.

Die thematische Ahnen Aufstellung

Die allgemeine Ahnen Aufstellung

Die allgemeine Ahnen Aufstellung sieht wie folgt aus:

Du legst die vier Ahnenlinien.

Erste Ahnenlinie:

Erste Generation: Mutter, ein Steinchen.

Zweite Generation: Großmutter, ein Steinchen.

Dritte Generation: ein Vorfahre, ein Steinchen.

Und so weiter bis zur zehnten Generation.

Zweite Ahnenlinie:

Die erste Generation musst du nicht eintragen, da deine Mutter bereits in einem Steinchen vertreten ist.

Zweite Generation: Großvater, ein Steinchen.

Dritte Generation: ein Vorfahre, ein Steinchen.

Und so weiter bis zur zehnten Generation.

Dritte Ahnenlinie:

Erste Generation: Vater, ein Steinchen.

Zweite Generation: Großmutter, ein Steinchen.

Dritte Generation: ein Vorfahre, ein Steinchen.

Und so weiter bis zur zehnten Generation.

Vierte Ahnenlinie:

Die erste Generation musst du nicht eintragen, da dein Vater bereits in einem Steinchen vertreten ist.

Zweite Generation: Großvater, ein Steinchen.

Dritte Generation: ein Vorfahre, ein Steinchen.

Und so weiter bis zur zehnten Generation.

Du legst die Steine so weit auseinander, dass du zwischen ihnen stehen kannst, wenn du einen Stein aufhebst, um ihn ein zu fühlen.

Beim Ritual des Aufhebens, Einfühlens und Repräsentierens der Steine wird nicht in einer festgelegten Reihenfolge vorgegangen. Die Anzahl der Steine, die aufgehoben werden, beschränken wir auf die Anzahl der thematischen Ahnen Aufstellung, das sind zehn. Das reicht für die Verarbeitung aus. Die Auswahl der Steine treffen wir gemeinsam, indem wir das Feld hineinfühlen. Das musst du nicht alleine tun. Wir helfen dir gerne dabei, wenn du das möchtest. Wenn du so etwas nicht gewohnt bist, erscheint dir das vielleicht sehr schwierig oder fast unmöglich, aber wahrscheinlich wirst du wirklich etwas spüren und ein Stein wird dich anziehen. Wir alle drei haben kleine Zettel, jeder in seiner eigenen Farbe. Wenn ein Stein deine Aufmerksamkeit erregt, legst du einen Zettel daneben, damit wir später wissen, welcher Stein mit einem Vorfahren verbunden ist, der repräsentiert werden möchte, und von wem dieser Stein ausgewählt wurde. Es kann sein, dass ein bestimmter Stein von uns allen drei gespürt wird. Dann legen wir alle drei einen Zettel in unserer Farbe daneben. Wenn du einen Stein besonders stark empfindest, gibst du dies durch das Ablegen mehrerer Blätterchen weiter. Es kann sein, dass jemand von einem bestimmten Steinchen schon sehr glücklich wird oder aber ein besorgtes Gefühl dabei hat. Um sich daran zu erinnern, kann ein weißes oder schwarzes Blatt Papier dazu gelegt werden. Vielleicht spüren wir zusammen mehr als zehn Steinchen, die Aufmerksamkeit verlangen, vielleicht auch weniger. Das macht nichts. Vielleicht kommt im Laufe der Zeit noch ein Steinchen hinzu, das gesehen werden möchte. Es kann auch sein, dass du dich nicht zu einem bestimmten Stein hingezogen fühlst, sondern dass du selbst entscheidest, dass dieser Stein eingefühlt und repräsentiert wird, zum Beispiel bei deinen Eltern oder Großeltern. Das machst du mit einer Karte deutlich, auf der steht, wen du damit genau meinst.

Wenn wir das Gefühl haben, dass wir mit dem Einfühlen in das Feld fertig sind und die Steine, die Aufmerksamkeit benötigen, mit einem Blatt Papier markiert haben, setzen wir uns wieder hin und du entscheidest, mit welchem Stein du beginnen möchtest. Es gibt keine bestimmte Reihenfolge. Du kannst also auch mit einem Stein aus der zehnten Generation beginnen, wenn dort Zettel liegen. Es liegt nahe, mit einem Stein zu beginnen, bei dem viele Zettel liegen, denn das bedeutet, dass er im Ritual wichtig ist. Aber es ist dir freigestellt.

Unten siehst du ein Foto davon.

Die allgemeine Ahnen Aufstellung

Fall: Nicht schon wieder mein Vater

Die Ahnenlinie wird auch dadurch gestärkt, dass beispielsweise Ahnen, die sich dieser Rolle nicht bewusst sind, dieses fehlende Wissen durch das Ahnenritual vermittelt bekommen. Ein Beispiel: Ich repräsentiere einen Ahnen, fasse kurz darauf mit beiden Händen meinen Kopf und rufe aus: „Jemand schreit in meinem Kopf! Jemand schreit in meinem Kopf!: ‚Du stehst auf einer Ahnenlinie! Du stehst auf einer Ahnenlinie! ...‘ Das muss mein Vater sein.“

Dieser junge Mann war sich nicht bewusst, dass er in diesem Leben Vater geworden war, und sein Vater sah die Gelegenheit gekommen, ihm das endlich klar zu machen. Der junge Mann war zuvor von zu Hause weggelaufen, erzählte er, weil sein Vater so oft geschrien hatte. Und jetzt wieder.

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