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Aufstellungen mit feinstofflichen Körpern

Feinstoffliche Körper sind die fünf Körper, wie sie unter der Überschrift „Begleitete Aufstellungen“ erläutert wurden, sowie die drei mentalen Körper, die ich im Folgenden erläutere.

Es ist immer gut, die fünf Körper oder die drei mentalen Körper regelmäßig in einer Aufstellung zu wiederholen. Es ist ein Prozess, der sich in der Entwicklung befindet. Die mentalen Körper geben viele Informationen über dich selbst, und eine Aufstellung bringt dein Denken in Bewegung. Das Denken ist einer der Bereiche, in denen wir oft nicht erkennen, dass Heilung wichtig ist.

Für alle Körper gilt, dass ein Aspekt davon aufgestellt wird, der in diesem Moment bedeutungsvoll oder wichtig ist.

Verwechsle die Aufstellung mit den fünf Körpern nicht mit der Aufstellung mit den drei mentalen Körpern. Wenn du also die fünf Körper aufstellst, machst du daraus keine drei mentalen Körper.

Die fünf Körper allein aufstellen

Die fünf Körper bilden ein System in dir, das du auch allein aufstellen kannst. Es handelt sich dann um eine einfühlende Aufstellung. Eine Erläuterung der fünf Körper findest du in den Texten unter der Überschrift ‚Aufstellung mit den fünf Körpern‘ unter ‚Begleitete Aufstellungen‘. Diese Aufstellung allein durchzuführen ist keine ideale Situation, aber es ist möglich. Ich nenne es keine ideale Situation, weil bei einer begleiteten Aufstellung viel mehr zum Vorschein kommen kann. Gerade bei diesen grundlegenden Systemen wie den fünf Körpern kann das für die Heilung wichtig sein. Aber mach ruhig auch alleine weiter. Es ist eine schöne, feinstoffliche Übung.

Die drei mentalen Körper

Jeder Mensch hat drei mentale Körper. Der erste mentale Körper ist der ursprüngliche mentale Körper. Das ist dein eigenes, persönliches Archiv. Das sind die Gedanken und Überzeugungen, die aus deinen Erlebnissen und Erfahrungen stammen, so wie sie sich bei dir und in dir gebildet haben. Das ist Teil deines Lebensbaums, das ist, wer du bist. Das kannst du nicht ändern. Du kannst es jedoch heilen. Aber es bleibt sehr lange bestehen.

Der zweite mentale Körper ist der deines kulturellen Archivs. Das sind die Gedanken und Überzeugungen, die aus deinen Umgebungen in den vielen Inkarnationen zu dir gelangt sind, aber nie wirklich du selbst sind. Dieser mentale Körper ist oder war deine Lebenswelt. Man kann sich das so vorstellen, dass um ihn herum die Energie schwebt: „Wichtig! Wichtig!“ Oder gerade: „Minderwertig, niedriger.“

Der dritte mentale Körper ist der mentale Körper, der dein gegenwärtiges Denken und deine Überzeugungen prägt. Hierin kann vieles vorhanden sein, dessen du dir nicht unmittelbar oder nicht richtig bewusst bist, das sich aber in einer Aufstellung recht leicht hervorheben lässt.

Wir können diese drei mentalen Körper so bezeichnen: den ursprünglichen mentalen Körper, den kulturellen mentalen Körper und den gegenwärtigen mentalen Körper.

Die Mentalkörper gehen teilweise ineinander über. Vom Mentalkörper gehen starke, breite Linien (zu anderen und anderen Zeiten) und tiefe Linien (zu deinem inneren Selbst, auch über Zeiten hinweg) aus. Der Mentalkörper ist bei Menschen sehr groß. Das eröffnet enorme Möglichkeiten, wie die großen Kulturen, die entstanden sind, jetzt existieren und wieder entstehen werden. Diese enormen Möglichkeiten bieten der Seele Chancen. So kann die Seele wachsen. So kann auch eine unermessliche Vielfalt an Situationen geschaffen werden. Der kulturelle Mentalkörper hat also sicherlich auch damit zu tun, wer wir selbst sind. Dass man nicht denkt: „Davon will ich weg.“ Das geht nicht. Man wird jedoch sensibler dafür, was zu einem passt, was mit einem harmoniert.

Der spirituelle Körper und seine Beziehung zu den drei mentalen Körpern in Aufstellungen

Wenn du die fünf Körper aufstellst und dich auf den mentalen Körper stellst, triffst du wahrscheinlich auf den aktuellen mentalen Körper. Wenn du dich auf den spirituellen Körper stellst, besteht die Möglichkeit, dass du einen der drei mentalen Körper erwischst. Dort lässt sich nicht immer sagen, mit welchem der drei du es zu tun hast. Es kann also durchaus sein, dass jemand nicht auf einen Aspekt seines eigentlichen spirituellen Körpers trifft. Dieser schwingt jedoch mit.

Den spirituellen Körper kannst du als dein ursprüngliches Archiv aus einer anderen Dimension betrachten, zusammen mit den beseelten Erfahrungen aus Leben, die mit dir auf die Erde gekommen sind.

Wir alle stammen ursprünglich aus einer anderen Dimension, als göttlicher Funke, der Ursprung unserer Seele/des höheren Geistes (welchen Begriff man auch immer für diese tiefere ursprüngliche Ebene wählt, das kosmische Selbst). Dies wird im Laufe der Leben geprägt und durch beseelte Erfahrungen ergänzt. Ein Teil davon begleitet dich in deine Inkarnation. Du gelangst in einer Aufstellung nicht immer zu diesem spirituellen Körper. Es ist gut, dies zu wissen, denn wenn du den spirituellen Körper aufstellst, denkst du vielleicht: „Ist das nun mein spiritueller Körper?“ Nein, das stimmt, das ist er nicht immer.

Eine Situation, die dabei eine Rolle spielen kann, ist, wenn der spirituelle Körper nicht gut in das Gesamtbild der Existenz einer Person eingebunden ist, weil er dies nicht für notwendig hält, sich nicht bewusst ist, wie wichtig er ist, lieber andere Dinge auf anderen Ebenen der Existenz tut und so weiter. Aus der Perspektive des Körperwesens ist dies in einer Aufstellung zu erkennen und wird 'bekannt'. Manchmal kann das Körperwesen anzeigen, dass es mit einem Problem wirklich nicht weiterkommt, ohne die Hilfe des spirituellen Körpers. Der spirituelle Körper kann separat aufgestellt werden, nachdem dies deutlich geworden ist. Wenn Kontakt zum spirituellen Körper hergestellt wurde, kann erklärt werden, warum er in das irdische Dasein einer Person eingebunden sein sollte. Es ist nicht sicher, ob ein spiritueller Körper bereits bereit ist, dies zu hören und entsprechend zu handeln. Wenn er dies jedoch tut, kann von hier aus schnell Hilfe kommen.

Die drei mentalen Körper aufstellen

Was du ebenfalls gut alleine aufstellen kannst, sind die drei mentalen Körper. Bevor du die drei mentalen Körper aufstellst, kannst du die feinstoffliche Übung durchführen, wie sie unter der Überschrift ‚Feinstoffliche Übungen‘ beschrieben ist, und zwar den Teil: ‚Einsicht durch Prozentübungen‘.

Das Aufstellen der drei Mentalkörper ist selbsterklärend, oder? Drei Zettel mit den drei Mentalkörpern, drei Steinchen, ein Pfeil auf jedem Zettel, und diese auf den Boden legen. Du beginnst damit, dich in den aktuellen Mentalkörper einzufühlen, dann in den kulturellen Mentalkörper, dann in den ursprünglichen Mentalkörper. Man macht vor allem viele Runden, aber man kehrt auch, nachdem man etwas auf einem Zettel wahrgenommen hat, dorthin zurück und schaut, ob noch etwas passiert. Gerade wenn man alleine aufstellt, ist es gut, alles langsam zu machen, sehr gut weiter zu beobachten, alles zählt, und die Bewegung bekommt man wahrscheinlich dadurch, dass man weiterhin Runden macht.

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