D BESCHREIBUNG DER GESAMTEN AUFSTELLUNG

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Beschreibung der gesamten Aufstellung

In der Beschreibung wird von einer Aufstellung über 10 Generationen ausgegangen.

Du besorgst dir zehn Steine. Wenn du möchtest, kannst du zur besseren Übersichtlichkeit Zettel mit den Worten Mutter, Vater, Großvater mütterlicherseits, Großvater väterlicherseits, Großmutter mütterlicherseits, Großmutter väterlicherseits, Generation 3, Generation 4 usw. bis einschließlich Generation 10 vorbereiten. Du besorgst dir ein Symbol für dein inneres Kind und ein Symbol für dich selbst. Mit beiden Symbolen geschieht im Ritual nichts Besonderes, sie repräsentieren einen Teil deiner eigenen Energie. Du bereitest deine Fragen an die Ahnen vor. Dabei kannst du das Format auf der Webseite ‚Deine Fragen an die Vorfahren‘ unter ‚Ahnen Aufstellungen‘ nutzen. Link internal://9620553e-0213-45b7-bd1c-58899ecde9d2

Wie du dort siehst, beginnst du immer damit, deinen Namen zu nennen. Du heißt die Ahnen willkommen und nennst dabei ausdrücklich die Ahnenlinie, die du aufbaust (entweder Mutter und Großmutter, Mutter und Großvater, Vater und Großmutter oder Vater und Großvater). Du teilst den Ahnen mit, dass du eine Verbindung zu ihnen wünschst, und bittest sie um ihre Hilfe in deinem Leben. Du kannst die Ahnen auch bitten, eine Botschaft weiterzugeben, falls sie eine haben, oder Informationen zu übermitteln, die sie loswerden möchten, und du kannst ihnen sagen, dass sie es ebenfalls mitteilen können, wenn sie selbst Hilfe benötigen. Wenn du das aus dem Kopf heraus machen möchtest, ist es hilfreich, eine Notiz mit den verschiedenen Elementen deiner Einleitung dabei zu haben.

Wenn du dich entschieden hast, diese Aufstellung durchzuführen, ist es gut, mit der Durchführung noch einige Tage zu warten, damit sich deine Vorfahren darauf vorbereiten können. Es ist daher auch sehr wünschenswert, schon einmal kurz mit deinen Vorfahren zu sprechen, ihnen zu sagen, dass du dies tun wirst, und sie schon einmal willkommen zu heißen.

Achte bei der Durchführung des Rituals darauf, dass du genügend Zeit hast und nicht gestört wirst.

Sorge für Schreibutensilien.

Du legst die 10 Steine hintereinander und stellst beide Symbole neben dich. Du sagst laut, für wen die ersten beiden Steine stehen.

Das Notizmaterial hast du bei dir, während du dich einfühlst, damit du sofort eine Notiz machen kannst, wenn dir etwas in den Sinn kommt. Vielleicht arbeitest du aber auch lieber anders und schreibst deine Intuitionen und Empfindungen erst hinterher auf. Beachte jedoch: Beim Einfühlen funktioniert das Gedächtnis oft weniger gut, da du dich nicht in deinem normalen Alltagsbewusstsein befindest.

Wenn alles vorbereitet ist, stellst du dich vor die Ahnenreihe oder setzt dich hin und sprichst deine Einleitung sowie deine Fragen an die Ahnen. Der erste Stein vor dir ist der eines Elternteils, der Stein dahinter der eines Großelternteils, der Stein dahinter der der dritten Generation und so weiter.

Wenn du einen Stein in die Hand nimmst, kannst du die Nummer der jeweiligen Generation notieren und bei den ersten beiden Generationen auch, ob es sich um den Vater oder die Mutter, um den Großvater oder die Großmutter handelt. So vermeidest du, den Überblick zu verlieren und irgendwann nicht mehr zu wissen, welche Ahnen-Generation du bereits behandelt hast und welche noch nicht.

Wenn du den Stein in der Hand hältst, heißt du den Vorfahren kurz willkommen und schaust, was dir in den Sinn kommt, was du wahrnimmst, was du fühlst. Wenn du damit fertig bist, legst du den Stein zurück, machst dir eine Notiz, dass du diese Generation behandelt hast, und notierst, was dir dabei in den Sinn gekommen ist oder was du in dir selbst erlebt hast.

Dann nimmst du den Stein der zweiten Generation und machst dasselbe. So gehst du alle Steine durch.

Wenn du mit allen Steinen fertig bist, entbindest du die Steine von ihrer repräsentativen Funktion, indem du ihnen sagst, dass sie nun wieder einfach nur Steine sind. Dann kannst du mit der zweiten Ahnenlinie desselben Elternteils fortfahren oder ein anderes Mal weitermachen. Dabei gehst du genauso vor: Du legst wieder 10 Steine aus, nur dass du den Elternteil nicht mehr einfühlst, da du dies bereits in der vorherigen Ahnenlinie getan hast. Du beginnst die zweite Ahnenlinie also mit der Großmutter oder dem Großvater, die bzw. den du noch nicht behandelt hast.

Die dritte und vierte Ahnenlinie folgen denselben Schritten.

In einem kurzen Text über meine eigenen Erfahrungen beim Einfühlen in meine Ahnen habe ich erwähnt, dass ich bei einem Stein regelmäßig nichts wahrnahm (im Fall: ‚Neugierige Vorfahren‘, unter der Überschrift ‚Was wirst du erleben?‘). Mir war bewusst, dass ich den Stein zwar festhielt und Kontakt zu ihm herstellte und dass dies eine Bedeutung hatte. Irgendwann spürte ich, dass in einer Ahnenlinie, die ich bereits teilweise eingefühlt hatte, keine neuen Informationen mehr zum Vorschein kommen würden. Dennoch fuhr ich fort, alle noch vorhandenen Steine einzufühlen, um mit jeder Generation in Kontakt zu treten und die Verbindung zu stärken. Andere, die dieselbe Aufstellung für ihre Vorfahren durchführten, gaben anschließend an, sich dafür entschieden zu haben, diese Steine nicht mehr ein zu fühlen. Auch das ist möglich.

Sorge dafür, dass du nach der Aufstellung einen Platz für deine Vorfahren schaffst, damit du ab und zu an sie denkst und dich mit ihnen verbindest.

Auf der folgenden Webseite findest du eine schrittweise Anleitung zur Aufstellung.

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