.
.
Schritt für Schritt die Aufstellung
Die Schritte sind:
1. Einen Ort für das Ahnenritual auswählen;
2. Ein Symbol für dich selbst, ein Symbol für dein inneres Kind und Steine auswählen;
3. Einleitungsfragen an die Ahnen vorbereiten;
4. Steine und Symbole legen;
5. Deine Einführung;
6. In die Steine hineinfühlen;
7. Den Ahnen danken;
8. Die Steine entlassen;
9. Eine neue Ahnenlinie beginnen;
10. Einen Platz für die Ahnen schaffen und die Verbindung aufrechterhalten.
1. Einen Ort für das Ahnenritual auswählen
Du entscheidest dich, das Ritual bei dir zu Hause oder gemeinsam mit mir in Doesburg, die Niederlande, durchzuführen. Wenn du es bei dir zu Hause machst, wähle einen Ort und einen Zeitpunkt, an dem du ausreichend Zeit für dich hast. Schalte dein Telefon aus und sorge dafür, dass du nicht gestört wirst.
2. Symbol für dich selbst, symbol für dein inneres Kind und Steine auswählen
Du suchst etwas aus, das für dich selbst symbolisch ist, und etwas für dein inneres Kind. Du benötigst zehn Steine, wenn du zehn Generationen legen möchtest, und natürlich mehr, je mehr Generationen du in einer Ahnenlinie legen möchtest. In Doesburg legst du maximal zehn Generationen pro Ahnenlinie.
3. Einleitungsfragen an die Vorfahren vorbereiten
Du bereitest deine Einleitungsfragen an die Vorfahren vor. Siehe hierzu das Formular unter der Überschrift „Deine Fragen an die Vorfahren“ im Abschnitt ‚Ahnen Aufstellungen‘. Link internal://9620553e-0213-45b7-bd1c-58899ecde9d2
Formuliere deine Fragen konkret. Ich empfehle dir, die Elemente aus dem Formular darin einzubeziehen. Wenn du das Bedürfnis hast, wenn du beispielsweise bei bestimmten Fragen unsicher bist, kannst du mir deine Fragen auch vorab vorlegen. Dann schaue ich sie mir mit dir zusammen an.
Du sorgst dafür, dass zwischen dem Vorsatz, dies zu tun, und der Durchführung einige Tage liegen. So können sich alle beteiligten Energien vorbereiten und in dir kann bereits an bestimmten Dingen gearbeitet werden. Es ist auch hilfreich, wenn es dir liegt, deinen Vorfahren deinen Vorsatz ausdrücklich mitzuteilen und ihnen zu erklären, was du tun wirst.
Wenn du möchtest, kannst du der Klarheit halber Zettel mit den Worten Mutter, Vater, Großvater mütterlicherseits, Großvater väterlicherseits, Großmutter mütterlicherseits, Großmutter väterlicherseits, Generation 3, Generation 4 usw. bis einschließlich Generation 10 vorbereiten.
4. Steine und Symbole legen
Wenn es soweit ist, legst du die zehn Steine, beginnend mit der ersten Generation. Du sagst laut, für wen die ersten beiden Steine stehen.
Du legst das Symbol für das innere Kind auf die eine Seite von dir und das Symbol für dich selbst auf die andere Seite. Du sitzt auf einem Stuhl und schaust auf die Steine vor dir, wobei der erste Stein die erste Generation darstellt.
Das innere Kind wird durch das Symbol als Energie im Ritual repräsentiert. Damit geschieht nichts weiter. Ebenso geschieht nichts mit dem Symbol für dich selbst. Es steht für dich, wenn du aufstehst, um einen Stein ein zu fühlen, und dich kurz nicht an deinem Platz befindest.
Du musst beim Einfühlen nicht unbedingt zwischen den Steinen stehen können. Du kannst dich zum Einfühlen auch neben den Platz des Steins setzen. Dann stellst du den Stuhl in Richtung deiner Symbole.
Halte Stift und Papier bereit, um deine Erkenntnisse pro Generation aufzuschreiben. Wenn du das praktisch findest, legst du die Zettel der Eltern und Großeltern sowie der jeweiligen Generationen dazu.
5. Deine Einführung
Wenn du ruhig sitzt und dich bereit fühlst, stellst du dich mit deinem Vornamen vor und lädst deine Vorfahren ein, anwesend zu sein. Du sagst ausdrücklich, ob es sich um deine Mutter oder deinen Vater handelt und ob es sich um seinen oder ihren Vater oder seine oder ihre Mutter (deinen Großvater oder deine Großmutter) handelt. Du heißt sie willkommen und stellst ihnen deine Fragen.
6. In die Steine hineinfühlen
Du beginnst damit, den ersten Stein einer Ahnenlinie einzufühlen, das ist deine Mutter oder dein Vater. Dann fühlst du deine Großmutter oder deinen Großvater ein, je nachdem, welche Ahnenlinie du gelegt hast. Du fühlst auch die anderen acht Generationen deiner Vorfahren ein. Eine kurze Wiederholung, wie du das machst:
Du nimmst einen Stein in die Hand, stellst dich oder setzt dich an diese Stelle, hältst den Stein in beiden Händen und deutest dem Vorfahren innerlich kurz an, dass er oder sie willkommen ist. Dann fühlst du den Stein ein. Das bedeutet, dass du dich leer machst und schaust, was du erlebst. Vielleicht kommt eine bestimmte körperliche Empfindung in dir auf, ein Gedanke, ein Bild, ein Gefühl. Wenn du dir das noch nicht so recht vorstellen kannst oder davor zurückschreckst, kannst du den Stein auch einfach nur halten und dich mit deinem Herzen mit ihm verbinden, indem du den Vorfahren willkommen heißt und ihm kurz deine Aufmerksamkeit schenkst. Du legst den Stein zurück und schreibst deine Erkenntnisse, falls du welche hast, nach dem Einfühlen in einen Stein auf. Dann nimmst du den nächsten Stein und machst dasselbe.
7. Vorfahren danken
Wenn du mit einer Ahnenlinie fertig bist, dankst du diesen Vorfahren.
8. Die Steine entlassen
Du dankst auch den Steinen und entlässt sie aus ihrer Aufgabe. Das tust du, indem du deine Aufmerksamkeit auf die Steine richtest und dabei laut sagst: „Steine, danke, ihr seid jetzt wieder ganz normale Steine.”
9. Neue Ahnenlinie beginnen
Anschließend sammelst du die Steine ein und kannst sie neu legen.
Wenn du eine Ahnenlinie gehabt hast, legst du nun die andere Ahnenlinie desselben Elternteils. Du legst dann erneut einen Stein für deine Mutter oder deinen Vater und nimmst die andere Ahnenlinie. Beim Einfühlen springst du jedoch den Elternteil über, den du bereits einmal eingefühlt hast. Du beginnst also bei der zweiten Ahnenlinie mit deinem Großvater oder deiner Großmutter, die du noch nicht hattest. Und so weiter, bis du wieder mit allen zehn Generationen Kontakt aufgenommen hast. Danach bedankst du dich erneut bei den Ahnen, bedankst dich auch bei den Steinen, entlässt sie aus ihrer Aufgabe und sammelst sie wieder ein.
Du kannst dies für eine weitere Ahnenlinie wiederholen. Wenn du eine Ahnenlinie abgeschlossen hast, kannst du auch ein anderes Mal weitermachen.
10. Einen Platz für die Ahnen schaffen und die Verbindung aufrechterhalten
Damit der Kontakt gut nachwirken kann, ist es wichtig, dass du ihnen anschließend einen Platz in deinem Zuhause schaffst und dich regelmäßig mit ihnen verbindest, indem du an sie denkst.
